Der Nebel um Nowhere lichtet sich

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Das Entwicklerstudio Duangle, bestehend aus Sylvia und Leonard Ritter, hat nun das Konzept hinter ihrem Spiel Nowhere bekannt gegeben und eine Crowdfunding-Kampagne gestartet um die Vollzeitentwicklung zu finanzieren.

Konzept

Nowhere ist nicht nur der Name des Spiels, sondern auch gleichzeitig der Name des Spielortes. Dort leben die Nowherians, deren Besonderheit darin besteht, dass sie in sehr vielen unterschiedlichen Formen und Größen auftreten und sogar ihr Aussehen verändern können. Zu Beginn ihres Lebens besitzen sie etwa die Größe einer Murmel, können jedoch bis auf die Größe einer Stadt anwachsen. Abgesehen von den Äußerlichkeiten, ähneln sie uns doch recht stark: So haben sie Gefühle und interagieren untereinander sowohl um Handel zu treiben als auch aus sozialen Gründen.

Der Spieler übernimmt die Rolle eines kleinen Nowherians. Während dieser aufwächst, kann man sein eigenes Leben sehr frei gestalten und dadurch den weiteren Spielverlauf grundlegend verändern. Im Gegensatz zu anderen Spielen beendet der Tod in Nowhere jedoch nicht das Spiel. Stattdessen fängt man wieder als kleiner Nowherian an, der jedoch in der gleichen Welt lebt und damit auch den zuvor durch den Spieler geschaffenen Bedingungen unterliegt. Wie in Openworld-Spielen üblich, gibt es keine feste Story, sondern die Story entwickelt sich während des Spiels. Falsche Entscheidungen können nicht zurückgenommen werden, was dazu führt, dass die Konsequenzen einer Handlung besser durchdacht werden müssen, als in andern Spielen, da sie sogar mit dem Tod enden können.

Da die Ressourcen in Nowhere begrenzt sind, sind auch Kriege möglich. Davon können dann aber auch die Nowherians betroffen sein, die man danach spielt. Er sollte daher nur als letzter Ausweg genutzt werden.

Um dieses Konzept umzusetzen, haben die Entwickler eine eigene OpenSource-Engine entwickelt. Jedes Objekt soll irgendeine Funktion haben (Na wer hat sich schonmal darüber aufgeregt, wenn wieder irgendwelche Dinge in einem Spiel einfach nur rumstanden?). Hinzu kommt, dass die Welt jedes Mal neu generiert wird, sodass man nie in derselben Welt spielt.

Alpha

Das Spiel ist noch in einer Alpha, die sich jedoch rasch entwickelt. So wurde mit der letzten Alpha 75 die Möglichkeit hinzugefügt die Welt nach den eigenen Wünschen frei (nein, kein Bauklötzchenstil) zu verformen.

Crowdfunding

Die Entwickler rechnen mit einer Entwicklungszeit von ungefähr 2 Jahren. Ab 21$ im ersten Monat und danach 35$ erhält man Zugang zu den ungefähr alle 2 Wochen erscheinenden Alpha-Versionen sowie natürlich zu dem fertigen Spiel. Wie für Crowdfunding üblich, gibt es für die Leute, die mehr geben möchten, diverse Extras.

Technisches

Das Spiel ist ohne DRM für Linux und diese beiden anderen Betriebssysteme verfügbar. Außerdem unterstützt es das Oculus Rift. Eine Unterstützung für das Razer Hydra und das Leap Motion ist geplant.

Abschließende Worte

Schön, dass es mal wieder ein Spiel gibt, dass mit einem vollständig anderen Konzept aufwartet.

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logge
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Leonard "paniq" Ritter?

Javafant
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Leonard "paniq" Ritter und Sylvia "faith" Ritter. paniq dürfte dem ein oder anderen durch seine Musik und seine Demos bekannt sein. faith hat sich glaube ich auch in der Demoszene herumgetrieben und zumindest die Cover auf paniqs Alben gezeichnet.

titi
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paniq: http://www.jamendo.com/de/artist/339226/paniq

idefix
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hahahaha
"...und diese beiden anderen Betriebssysteme..."

Konzept hört sich interessant an.