On Rusty Trails

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Ein 2D Jump'n'Run aus dem Hause Black Pants Studios, (bekannt von Tiny and Big in: Grandpa's Leftovers).

Inhalt

Der Spieler steuert "Elvis", eine spitzköpfige Metallkreatur deren Behausung durch ein Unglück zerstört wird. Auf der Suche nach einem komfortablen Unterkunft muss Elvis anfangs leichte, später immer schwerer werdende Welten überstehen. Der Charakter ist allergisch gegen Wasser, hat aber die besondere Fähigkeit der Physik trotzen zu können und läuft ohne Umstände an Wänden und Decken entlang. Während der Suche nach einer neuen Bleibe stolpert Elvis mitten in den Konflikt seiner eigenen Art, der Metallwesen, gegen die Haarigen. Um bestimmte Abschnitte lebend durchqueren zu können bleibt ihm wohl nichts anderes übrig als sich zu tarnen und das Beste zu hoffen.

Gameplay

Überstanden werden müssen diverse kleine Welten voller Hindernisse und Todesfallen. Die Welt reagiert jeweils darauf, welche äußere Erscheinung der Spieler gerade eingenommen hat. Trägt er die Haariger-Verkleidung, wird er von anderen Metallwesen beschimpft und verspottet. Er ist in diesem Moment zwar immun gegen Schaden durch Wasser, rote Metallplattformen verschwinden jedoch wenn er sich Ihnen in diesem Aufzug nähert. Umgekehrt verhält es sich, wenn der Spieler ohne Verkleidung als Metallwesen durch die Landschaft streift. Die pflanzenartigen Plattformen der Haarigen verschwinden in der Versenkung und der Spieler segelt statt auf einen sicheren Halt seinem sicheren Ableben entgegen.

Steuerung

Die Steuerung ist sehr einfach gehalten und besteht aus 'oben', 'links', 'rechts', 'unten', 'Anzug an/aus' sowie 'Springen'. Die voreingestellten Tasten lassen sich über ein Optionsmenü beliebig verändern. Positiv ist hervorzuheben, dass ein angeschlossener XBox-Controller erkannt und die Steuerung des Spiels komplett über diesen möglich ist. Zur Bewegung lassen sich der Analogstick aber auch das D-Pad gleichermaßen nutzen, ohne die Konfiguration zuvor anpassen zu müssen.

Optik

Eine zumeist düstere stilvolle 2D Ansicht auf eine 3D-generierte Welt mit mehreren optischen Ebenen. Visuell erinnert das Spiel in seiner Art häufig an abstrakte Kunstwerke aus dem Museum, was keinesfalls negativ auszulegen ist. Im Gegenteil. Je nach System bietet das Optionsmenü die Qualitätsstufen der Darstellung "normal", "crappy" und "ultra crap". Die Erfahrungen variieren entsprechend.

Geräuschkulisse

Gesprochene Dialoge darf man bei diesem Titel nicht erwarten. Die von den NPCs und dem Charakter ausgegeben Laute erinnern entfernt an eine Fantasiesprache, eine Umsetzung die bereits bei Tiny and Big in: Grandpa's Leftovers im Zusammenspiel mit Untertiteln gut funktioniert hat. Soweit einzuschätzen, Achtung Geschmackssache, passt die musikalische Untermalung gut zu den visuellen Eindrücken welche das Spiel in diesem Moment vermittelt.

Fazit

Nachdem ich die von Black Pants Game Studio zur Verfügung gestellte Presseversion auf Steam aktiviert hatte, zeigt mir dieses nun an ich hätte bereits 1,5 Stunden damit zugebracht. Ich bezweifle, dass es bei der Zahl bleiben wird. Nachdem man die einzelnen Steuerungsmechanismen verstanden hat nimmt der Schwierigkeitsgrad schon beachtlich zu, gerade was Level angeht in denen man um die Ecke denken und/oder schnell reagieren muss. Bleibt zu hoffen, dass der Spielspaß in den späteren Leveln, und davon scheint es genügend zu geben, nicht durch Trial-and-Error-artiges Herumprobieren verloren geht.

Screenshots und Videos