Penumbra: Black Plague

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Zum Spiel

Nach dem mehr oder weniger freiwilligen Tod von Red und dem geheimnisvollen Kellergang kommt ihr in Black Plague zu Beginn in einer stinkigen Zelle zu euch. Leicht verstört und mit Kopfschmerzen müsst ihr auch gleich, um herauszukommen, ein paar Rätsel lösen. Doch im Gegensatz zu Overture, habens die Rätsel wirklich in sich und die Gefahren lauern überall. Wer glaubt dass er einfach nur Rumlaufen und sich irgendwelche Holzleisten zurechtrücken braucht, der irrt. Die Rätsel sind teilweise richtig knifflig. Doch für Freunde der Physik ergeben sich schnell logische Zusammenhänge und Lösungsmöglichkeiten.
Nach ein paar Räumen des Entdeckens, werdet ihr euch gleich mit einem der neuen Gegner konfrontiert. Leider spielt ihr im gesamten Spiel eine passive Rolle. Das bedeutet, ihr könnt euch nicht wehren und seid ständig auf der Flucht. Außerdem sind die Gegner diesmal keine fleisch hungrigen Höllenhunde, sondern düstere Gestalten die euch auflauern und verfolgen. Auch der angst einflößende Felswurm wird euch bei eurer Reise das ein oder andere mal über den Weg laufen.

  

Subjektive Eindrücke

Wer Overture vielleicht ein wenig langweilig und eintönig fand, wird mit Black Plague eines Besseren belehrt. Zwar ist der Ablauf wieder der selbe, jedoch ist der Handlungsspielraum sehr viel umfangreicher. An einige Stellen habt ihr wirklich zu überlegen, wie es jetzt weitergeht und was zu tun ist. Öfters auch unter Zeitdruck. Eine der überzeugenden Neuerungen ist eine verbesserte Spielatmosphäre eine verbesserte Integration der Spielfigur in die Umgebung. Ihr fühlt euch nun nicht mehr wie ein Held, der durch ein wenig Geschick jeder Situation gewachsen ist. Nur um euch im Vorfeld darauf hinzuweisen, ihr werdet die ein oder andere Schrecksekunde erleben und mit gedrückter Umschalt-Taste und aufgestellten Nackenhaaren zur nächsten rettenden Tür davon rennen.

  

Neues

Ich habe bisher nicht sehr viel gespielt, aber mir gefällt es z.B. dass ihr in einer moderneren Zeitepoche spielt. Das bedeutet im Detail, dass ihr Computer nutzen müsst um gewissen Türen zu öffnen, dass ihr auch EMails lesen könnt. Lasst euch einfach überraschen.

  

Mein Tip

Nicht unbedingt vergleichbar mit dem harmlosen Overture. Für hartgesottene Horror-Liebhaber ein Muss!

Addon

Das Addon Penumbra: Requiem ist seit November 2008 auch für Linux verfügbar.

Installation

Die Installation erweist sich als bekannt einfach über eine geführte grafische Installationroutine (PenumbraBlackPlague-2567.sh), der ihr lediglich zwei Informationen geben müsst: Wohin ihr das Spiel installieren wollt und eure Seriennummer.
Beachtet bittet, dass die Datei vor dem Aufruf als ausführbar markiert werden muss. Diese Option findet ihr unter den Dateieigenschaften. Einziges Manko: Das Spiel lässt sich bei mir (Kubuntu 8.04) leider nicht als Verknüpfung starten, sondern muss über die Konsole aufgerufen werden.

Versteckte Optionen

Um einige zusätzliche, nützliche Funktionen zu aktivieren, öffnet die Datei ~/.frictionalgames/Penumbra/Black Plague/settings.cfg und ändert folgende Einträge auf den Wert "true":

"AllowQuickSave"
Jederzeit schnelles Speichern mit F4 und Laden mit F5. Diese Speicherungen werden jedoch nicht im Menü aufgeführt.

"SimpleWeaponSwing"
Einfaches Schwingen der Waffe im Kampfmodus ohne Mausgesten. Ein kurzer Mausklick führt einen Stoß, ein langer Mausklick einen Schlag aus.

"SimpleSwingInOptions"
Den Punkt "Einfaches Schwingen" im Optionsmenü anzeigen.

"ShowHealth"
Gesundheitsanzeige in der linken, oberen Ecke des Bildschirms.

Deutsche Version

Die Linux Version gibt es offiziell leider nur auf Englisch, es ist jedoch möglich, die deutsche Sprachdatei der Windowsversion auch unter Linux zu verwenden.

Dazu müsst ihr lediglich die Datei **config/Deutch.lang** (kein Fehler, die Datei heißt wirklich so) in euren Ordner config/ speichern - ihr dürft sie bei der Gelegenheit ruhig auch gleich in "Deutsch.lang" umbenennen :-) Öffnet nun die Datei und sucht den Block

<CATEGORY Name="SaveNames">
...
</CATEGORY>

Ändert in diesem Block alle Umlaute in den Texten (z.B. "Höhle" => "Hoehle") - macht ihr dies nicht, kann es sein, dass das Spiel bei einem Levelstart mit einem Speicherzugriffsfehler (Segfault) abstürzt. Anschließend müsst ihr nur noch im Spiel die Sprache auf Deutsch stellen.

Es sei jedoch gesagt, daß es in Black Plague im Gegensatz zum ersten Teil leider keine deutsche Sprachausgabe mehr gibt, es werden nur die Texte übersetzt.

Screenshots und Videos
Rebell
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Beiträge: 19

Im Spielverzeichnis unter "secret" liegt eine passwortgeschütze "super_secret.zip"-Datei, die ihr mit dem Passwort "xor451" entpacken könnt. Freispielen kann man das ganze, wie ich gelesen habe, in dem man im Spiel alle Geheimnisse findet. Viel Spaß.

bloodyroot
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Beiträge: 81

Das Passwort kann man bei unzip übrigens mit -P angeben, also:
unzip -P xor451 super_secret.zip

pinguin74
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Beigetreten: 29.01.2011
Beiträge: 3

Hab gerade Penumbra Overture installiert, auf einem 64 Bit openSUSE 11.2. Beim Starten bekomme ich leider nur einen Segfault, Fehlermeldung siehe unten. Liegt das daran, dass das Spiel ALSA in 32 Bit braucht?

ALSA lib pcm.c:2171:(snd_pcm_open_conf) Cannot open shared library /usr/lib/alsa-lib/libasound_module_pcm_pulse.so
(0) : fatal error C9999: *** exception during compilation ***
Cg compiler terminated due to fatal error./penumbrademo: Zeile 10: 14142 Speicherzugriffsfehler ./penumbrademo.bin "$@"
Penumbra: Overture exited unexpectedly, please check
/home/malte_gell/.frictionalgames/Penumbra/Overture/hpl.log
for any error messages
Also try running
ulimit -c unlimited
And re-running Penumbra and try and recreate the error
then submit the generated core file or stack trace