BEEP

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2110 verlässt eine Flotte von BEEP-Raumschiffen die Erde um die Galaxis zu erkunden. An Bord befinden sich Roboter, die sich BEEPs nennen. Sie sind technologisch schon weit fortgeschritten und besitzen einen Antigravitationsstrahl, Jetpacks, sowie Waffen. Viele Jahre später stößt ein Beep-Raumschiff auf ein Sonnensystem mit 3 Planeten.

Installation:

Nach dem Erwerb lässt sich BEEP von Gameolith herunterladen. Es liegt als Debian-Paket für 32 Bit und 34 Bit Systeme vor, als rpm für 32 Bit Systeme sowie als tar.gz Paket vor. Das Debian-Paket lies sich bei mir mit dem Befehl

sudo dpkg -i beep_1.2_amd64.deb

Installieren. Die tar.gz lässt sich ganz normal entpacken und anschließend entweder über einen Doppelklick aus RUNBEEP.sh oder über

./RUNBEEP.sh

starten.

Gameplay:

Nach dem ein Level ausgewählt wurde steuert man einen BEEP im Jump'n'run-Style durch die Level. Es enthält jedoch auch vielerlei Rätsel die meistens mit Hilfe des Antigravitationsstrahls gelöst werden können. Es gibt 24 Level, die auf 6 unterschiedliche Welten zu je 4 Levels. Durch die Level bewegt man sich fahrend, springend und fliegend. In den Levels findet man Nuggets, davon 3 große und mehrere kleine, die sich einsammeln lassen. Um Level freizuschalten benötigt man immer eine bestimmte Anzahl an großen Nuggets, wobei alle kleinen Nuggets eines Levels wie ein großes zählen. In späteren Levels trifft man dann auch auf neue Gegner und erhält jedoch auch selbst neue Bewegungsmöglichkeiten wie zum Beispiel fliegen.

Darstellung:

Die Grafik ist einfach in 2d gehalten, jedoch durch die komplett verschieden aussehenden Welten durchaus abwechslungsreich. Die Levelauswahl ist auch nett gemacht: Der Spieler steuert hier das Raumschiff zu einem Planeten und wählt dort sein Level aus und schaut zu wie ein BEEP über einen Beamstrahl zu dem Planeten gelangt und man dann das Level spielen kann. Die Grafikauflösung ist nicht manuell einstellbar, mein Bildschirm wurde jedoch korrekt erkannt. Die Musik passt gut zum Spiel. Die denen sie besonderes gefällt können die Lieder auch im Ogg Format aus den Spieldateien ziehen.

Steuerung:

Gesteuert werden die BEEPs über die Tastatur mit WASD oder den Pfeiltasten. Mit der Maus kann man sich umschauen, was ich auch empfehlen würde und die Waffe bedienen. Nachladen geht mit R oder durch einen Rechtsklick auf den BEEP. Die Steuerung ist leider nicht anpassbar, da sie jedoch gut und intuitiv gewählt ist stört das nicht sonderlich.

Leveldesign:

Die Level besitzen wie bereit erwähnt einen ansteigenden Schwierigkeitsgrad. Es erscheinen immer neue Hindernisse und Gegner, bestehen die Hindernis am Anfang hauptsächlich aus Löchern, die sich mit Sprüngen überwinden lassen, so kommen später Laser und eine Art Kettensägen hinzu. Die Monster besitzen dann auch die Fähigkeit zu fliegen, was Wegfahren dann doch erschwert. Für solche Stellen eignet sich dann auch prima die in die BEEPs integrierte Waffe, der die Munition nie ausgeht.

Erwerb:

Das Spiel lässt sich bei Gameolith sowie im Ubuntu Software Center für 9.99 $ erwerben. Bei Desura kostet das Spiel 6,99€.

Tipp

Mit F11 kann man zwischen Fenster und Vollbildmodus umschalten.

Fazit:

Das Spiel macht viel Spaß und ist kurzweilig. Die Level sind nie so schwer, dass man ewig daran hängt, jedoch auch so, dass man sie zumindest mit allen Nuggets nicht gleich beim ersten Mal durchgespielt bekommt. Wer Jump'n'run Spiele mag wird auch an BEEP nicht viel auszusetzen haben. Eine Demoversion steht zum Download zur Verfügung.

Screenshots und Videos