Airstrike

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Das Spiel

Airstrike tauchte irgendwann 2002 auf der Icculus-Homepage auf und hat sich dort innerhalb von kurzer Zeit zu einem kurzweiligen Shooter entwickelt, der sowohl als Einzelspieler gegen den Computer aber auch zu zweit an einem Computer Spass macht.

Airstrike setzt euch in ein einfaches Flugzeug, ausgestattet mit unendlicher Munition und ein paar Bomben. Im Spielfeld gibt es in der Mitte eine Kanone, die unermüdlich auf alles schiesst was sich bewegt. Da gehen dann auch schon mal ein paar herumfliegende Vögel dabei drauf.

Das Ziel ist es das gegnerische Flugzeug mindestens fünf mal abzuschiessen, um das Spiel zu gewinnen. Nach einem Abschuss taucht man bereits wieder am Startpunkt auf, während das abgeschossene Flugzeug noch zu Boden fällt. Dank der gut ausgerüstetend Physikengine, kann man neben gewagten Manövern auch die Schwerkraft als taktisches Mittel nutzen. Das Wolken nicht nur zum Spass im Spiel integriert sind, merkt man sobald der Gegner sich in einer dieser versteckt. Die Luftschiffe können sehr hilfreich sein, wenn man sie als Schutzschild einsetzt. Insgesamt ist die Physik nicht nur ein netter Hingucker oder ein interessantes Features, sondern macht das Spiel insgesamt aus, denn viele Manöver sind genau berechnet und physikalisch korrekt wiedergegeben.

Im Laufe der Zeit haben viele kleine detaillierte Verbesserungen Einzug in Airstrike gehalten. Wenn man zum Beispiel gegen einen Vogel fliegt, dann wird dieser entweder zerfetzt oder kriegt einen ordentlichen Schubanstoss vom Flugzeug. Auch kann eine verfehlte Bombe einen Vogel treffen, oder die im Gefechtseifer abgefeuerten Kugeln einen Ballon zum Zerplatzen und damit zum Herumdüsen bringen.

Im Kampf gegen einen menschlichen Spieler sind diese ganzen Elemente in sofern interessant, dass sie damit auch einen taktischen Moment in das Spiel integrieren. Man kann die Wolken als Sichtschutz benutzen, die Ballons als Flughindernis oder Kugelfang. Das Bomben natürlich auch nach unten fliegen, wenn man nach oben fliegt, ermöglicht es zum Beispiel dem Verfolger einfach mal ein paar Bomben als Abschiedsgeschenk zu hinterlassen.

Derzeit gibt es nur einen einzigen Level im Spiel. Allerdings ist in der Dokumentation bereits beschrieben, wie weitere Levels aussehen könnten. In nächster Zeit dürfte eine Ausprogrammierung dieses Features also erfolgen.

Ein wenig schade ist es, dass man die Tastatursteuerung zu jedem Spielbeginn neu einstellen muss. Da das aber recht flott geht, ist es kein grosses Hindernis.

Grafik und Sound

Comicartige Grafik, aber zweckgebunden und sauber gezeichnet. Die vielen Effekte lassen allerdings das Spielfeld manchmal etwas überfüllt aussehen. Die Soundeffekte beschränken sich leider auf das nötigste. Zeitweilig war sogar mal eine (für Spiele wie diese zu starke) Physikengine eingebaut worden.

Screenshots und Videos