Microsoft kauft HumbleBundle.com - Linuxsupport zukünftig unklar

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Durch die hohen Einnahmen der Vergangenheit angezogen, erwarb in der vergangenen Nacht Steve Ballmer überraschend im Namen von Microsoft alle Rechte an dem Namen und der Internetadresse Humblebundle.com. "Es wird einige strukturelle Veränderungen im Umgang mit den Kunden geben, für den Großteil der bisherigen Käufer wird sich allerdings nichts ändern", so Ballmer gegenüber technet-today.com.

Ballmer lies weiter verkünden, dass humblebundle.com zeitnah in den Windows Live! Dienst integriert werde. "Diese Maßnahme wird es unseren Benutzern gestatten Bezahlvorgänge und Bezug der Unterhaltungssoftware noch einfacher zu handhaben". Auf Anfrage ob dies auch für Nutzer anderer Betriebssysteme gelte, erwiderte Ballmer, dass es bei der Neustrukturierung zu gewissen "Kollateralschäden" kommen werde. "Natürlich", so Ballmer, "fallen dort wo gehobelt wird auch Spähne." Um die Infrastruktur für zahlende Kundschaft zu verbessern, ohne im Zuge dessen die Gebühren erhöhen zu müssen, werde der Support für andere Betriebssysteme ab dem 16. April 2012 eingestellt, zitiert die Dailygaming-Plattform.

Weiter wird Ballmer damit zitiert, dass weder der bisherige Betreiber von HumbleBundle.com noch Microsoft dazu verpflichtet werden könne seine Dienste Gott und der Welt zur Verfügung zu stellen. "Stellen sie sich einmal vor Besitzer eines I-Phones hätten sich wegen des Android-Bundle ausgegrenzt gefühlt. Ganz zu schweigen von den vielen restlichen Nutzern von embended Systemen wie sie auf Receivern und Routern zu finden sind. Soll man für alle diese Benutzer eine Möglichkeit bieten am humblebundle teilzuhaben?". Der Kreis der Außenstehenden werde durch diese Maßnahme seitens Microsoft nur unwesentlich vergrößert, wie die bisherigen Verkaufsstatistiken des Humblebundle zeigen. "Der Löwenanteil der Kunden wird das nahende neue Geschäftsmodell lieben!" beendete Ballmer gegen 23:00 Uhr eine Pressekonferenz im Washington Institute of Technology.

In den nächsten Tagen wird Ballmer auch weiterhin nicht zur Ruhe kommen. Laut seiner Pressesprecherin sind bereits weitere Termine für Kooperationen und Übernahmen geplant, unter anderem mit Desura Pty Ltd., den Betreibern der Spieleplattform Desura, sowie auch mit Brian Fargo, dem Entwickler der vor Kurzem Linuxern und Mac-Usern einen Port seines Spiels Wasteland 2 versprach.
Carolin Bieberich, Betreiberin der holländischen Linxu-gaming-site http://www.Linux-pinguin-spelers.nl, sieht in den bisherigen und kommenden Maßnahmen reine Schikane für die Verbreitung von Linux als spielefähiges Betriebssystem. "Gerade öffnet sich der Markt, bringen immer mehr Entwickler, ob Indie oder nicht, neue Spiele für Linux, schon beginnt Microsoft mit mafiösen Methoden den Markt zu sabotieren". Das geplante Gespräch zwischen Ballmer und Fargo sieht Bieberich äußerst kritisch: "Fargo hat 1,5 Millionen Dollar gesammelt mit dem Versprechen einen Port auch für Linux zu entwickeln. Microsoft wird ihm 3 Millionen wenn nicht sogar mehr zahlen, damit sein Titel exklusiv und nur für Windows erscheint!".

Alles in Allem bleibt zu hoffen, dass die Gespräche zwischen Microsoft, den Betreibern von Desura und Fargo weniger erfreulich für Microsoft enden werden. Für zukünftige HumbleBundle-Pakete sieht es für den Pinguin leider eher düster aus. Mit offiziellen Ankündigungen oder Hinweisen auf den Webseiten halten sich alle Beteiligten Parteien bislang zurück.

Update 02.04.2012

Wie für manchen vielleicht schon ersichtlich handelte es sich bei dieser Meldung nur um einen Aprilscherz. Über das hohe Interesse an unserer kleinen Hoax-Meldung haben wir uns sehr gefreut. Schalten Sie auch im nächsten Jahr wieder ein wenn es heißt: Der 01. April auf Holarse-Linuxgaming.de

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Commandline
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Der Spass hörte mit Steve Ballmer auf!

)
comrad
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Ich find Stevie witzig :-)

andreas
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thechef
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Mit Apple hätts glaubwürdiger geklungen, MS ist doch nur noch ein kleiner Fisch.
Aber ich glaube weder Apple noch Microsoft sind innovativ genug, um Crowdfunding zu verstehen.