Linuxuser sind spendablere Spieler

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In der Fachwelt als bombige Servercracks und Spezialisten angesehen werden Linuxbenutzer am heimischen Computer aus mancher Ecke immernoch mit leicher Antipathie betrachtet. "Nerds", "Frickler" oder "Geizkrägen" sind Begriffe die gerne einmal in Gesprächen fallen, wird von einer Gruppe Windowsveteranen über den Bekannten der Linux zu Hause benutzt gesprochen.

Zumindest mit einem Vorurteil, mehr ist es ja nicht, kann man jetzt aufräumen und das sogar mit Quellen und Links belegen.
Das Humble Indie Bundle Projekt bzw. Wolfire geben nämlich gerne ihre Verkaufszahlen und die Statistiken der Verkäufe preis.

Laut diesen Statistiken zahlten Benutzer die die Windowsversion heruntergeladen haben bisher durchschnittlich etwa 8$, Personen die die Macversion bezogen bisher durchschnittlich circa 10$ und User mit Interesse an der Linuxversion bisher durchschnittlich 14,5$. Damit sei hinterlegt, dass Nutzer eines Linux-Betriebssystems fast doppelt soviel Geld locker machen als Windows-User, wenn man Ihnen, wie bei diesem Projekt, die Möglichkeit dazu gibt.

Die Werte entstammen der Real-Time Statistic auf der Homepage von Wolfire, Stand: 13. Mai 2010.

Da soll nochmal jemand behaupten Linuxer würden nicht bereitwillig Geld für gute Software ausgeben ;-)

Agemndon
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Beigetreten: 27.05.2008
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Wobei man da, nüchtern betrachtet, aufpassen muss: da gibt es ein paar Spenden von über 100$, die höchste mit 3333.33$.
Die verpfuschen die Statistik natürlich irgendwie.
Auch wenn das Linuxer waren, dann stimmt die Aussage das wir spendabler sind zwar immer noch, gilt aber nicht für die Mehrheit von uns ;)

rettichschnidi
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Was mich am meisten freut: Linuxuser haben absolut gesehen mehr als die OS X User bezahlt. :)

Speedator
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Naja, gerade unter Linuxern wurde ja auch eine Menge Werbung gemacht. Auf den anderen Plattformen ist das ein Angebot unter vielen, für die man sein Geld ausgeben kann.
Und da werden sich einige Linuxer auch gedacht haben: "Hey, wenn ich relativ viel bezahle, steigert das den Linux-Anteil und lässt Linux attraktiver erscheinen". Und Artikel wie diesen produziert werden. Ich denke mal entsprechende Entscheider werden ebenso ein wenig näher differenzierter draufschauen.