Holarse rast für euch in DiRT Rally

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Live-Stream

Heute Abend könnt ihr DiRT Rally im Live-Stream auf unserem Youtube-Kanal mitverfolgen! 20:30, heute am 28.03.2017, auf: https://www.youtube.com/c/holarsegaming/live (Mitschnitt)

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Review

DiRT Rally ist das offizielle Spiel der FIA Rallycross Championships. Dadurch ist es möglich, dass die bekannten Fahrzeuge wie der MINI Cooper S oder der Lancia Delta S4 gefahren werden können. Die Rennstrecken verteilen sich über Griechenland, Wales, Monte Carlo, Deutschland, Finnland und Schweden. Ortsbedingt sind dadurch auch verschiedene Umgebungen wie Matschstrecken, Staubwege und Schneestrecken möglich. Auch Wettereinflüsse spielen eine Rolle.

Nachdem am 02.03.2017 Dirt Rally endlich für Linux veröffentlicht wurde, haben wir uns dank eines Keys von Feral Interactive aufgemacht, das ganze ausgiebig für euch zu testen.

Allgemeines zu Gameplay und Realismus

Der Vorgängerteil von Dirt Rally (Dirt 3), war schon was Grafik und Fahrphysik angeht, weit weg von einem einfach Arcade Racer. Es war zwar keine Simulation aber im ganzen Sim-cade Genre schon recht gut dabei. Dirt Rally setzt hier aber nochmal ordentlich einen drauf. Es nutzt im Grunde dieselbe Engine wie Dirt 3, nur wurde diese in Sachen Optik und vor allem in Sachen Physik, kräftig überarbeitet. Alle Fahrzeuge fühlen sich auf jeglichen Untergründen wunderbar nachvollziehbar an und lassen sich Gefühlt wie echte Rally-Wagen fahren. Fahrwerke, Reifen und auch die verschiedenen Motorisierungen und Antriebskonzepte die in den letzten Jahrzehnten benutzt wurden, bringen ein wahrlich realistisches Feeling rüber.

Spielmodi und Ablauf

Im Grunde sagt der Spieltitel ja schon genau um was es geht: Rally!

Hier hat man aber nun Mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man einen einfachen individuellen Event Starten, wahlweise Rally, Rallyecross oder Hillclimb. Auf der anderen Seite (was für die meisten interessanter sein wird) kann man sich für eine Karriere entscheiden.

Performance

Dass DiRT Rally ein ziemlich leistungshungriger Titel ist, ist weitestgehend bekannt. Doch wie sieht es denn mit dem Linux Port aus?

An sich ist an den Einstellungsmöglichkeiten absolut nichts auszusetzen. Selbst mit den niedrigsten Grafikeinstellungen sieht Dirt Rally wahnsinnig gut aus. Die Performance lässt aber unter schwächeren Systemen (besonders mit schwächeren CPU’s) etwas zu wünschen übrig.

Mit meinem alten System (AMD FX-8350, 16 GB DDR3, Nvidia GTX780OC, Ubuntu 16.10) habe ich es geschafft mit der niedrigsten Grafikvoreinstellung durchschnittlich 40 FPS zu erreichen. Was ist hier der Knackpunkt? Ganz klar die CPU, denn diese hat durchschnittlich eine Auslastung von 100% auf den ersten 4 Kernen … und die anderen 4 Kerne? Die wurden nicht mal verwendet! Woran das lag? Das kann ich selbst nicht sagen…

Mein aktuelles System (AMD Ryzen7 1700X, 8 GB DDR4 2400Mhz, Nvidia GTX780OC, Ubuntu 16.10) verspricht hier schon ganz andere Dinge! Alle 16 Threads werden Simultan genutzt und leisten hervorragende Arbeit. Hier werden auf höchsten Einstellungen mit eingeschaltetem VSync problemlos 57 – 60 FPS erreicht. Mit nebenher laufender Aufnahme sieht das nicht wirklich schlechter aus. Einzig MSAA kann ich nicht aktivieren, da sich hier meine doch etwas in die Jahre gekommene Grafikkarte, etwas überfordert fühlt. Genauere Daten hierzu und ein Direkter Vergleich zwischen Windows 10 und Ubuntu 16.10 findet ihr im Kurz Angespielt auf unserem YouTube-Kanal.

Online kann man in der Liga fahren, eine selbsterstellte Meisterschaft beginnen oder ein Spieler gegen Spieler starten. Ein LAN-Modus ist nicht möglich. Das Spiel ist auch an CodeMasters RaceNet angeschlossen.

Mein Fazit

Ich selbst bin ja schon seit einigen Jahren im Rennspiel Genre zuhause. Rally Games haben mir bisher aber nur sehr selten gepackt. Dirt Rally setzt hier aber wirklich ganz neue Maßstäbe. Es ist eine tolle Herausforderung mit den einzelnen Fahrzeugen umzugehen und auf Bestzeitenjagd zu gehen. Es ist für jeden Rennspielenthusiasten, der sich mit dem Genre auseinandersetzen will, absolut empfehlenswert.

Im Karrieremodus fängt man unten an und arbeitet sich mit seinem Team an die Spitze. Mit dem aus den Rennen gewonnen Geld lassen sich Verbesserungen für das eigene Fahrzeug erwerben. Beschädigungen kann das Team zwischen den Rennen natürlich reparieren.

Besonders hervorzuheben ist noch der Multiplayer, der hier crossplattform-fähig ist und somit Rennen zwischen Linux und Windows ermöglicht. Seit dem 02. März 2017 ist das Spiel für Linux im Feral Store und auf Steam für €49,99 erhältlich.

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